Brief aus dem Wald

Nr. 5 - Januar 2021

 

«Das Ziel ist ein lebendiger Wald, der seinen Aufgaben der Befestigung des Bodens, der Wasserregulierung und des Schutz der Biodiversität gerecht wird und auf diese Weise die Produktion von Qualitätsholz optimiert (...)».

 

Das ist der Sinn eines Plenterwaldes, wie der von Couvet im Val de Travers, den wir in dieser Ausgabe vorstellen.

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Briefe aus dem Wald

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Nr. 4 - Januar 2020

 

«Der moderne Mensch ist krank, er hat keine Wurzeln – weder in der Erde noch im Kosmos, weder in der Vergangenheit – denn er weiss nicht mehr, woher er kommt, noch in der Zukunft, denn er hat keine Vision, die ihn trägt

 

So beginnt Ernst Zücher’s Buch «Die Bäume und das Unsichtbare». Er nahm am 3. November in Basel am «Waldtag» teil, der von Longo maï organisiert wurde. Überall setzen die Menschen den Bäumen zu. Im Amazonasgebiet brennt der Wald und  Anhänger von Präsident Bolsonaro schüren die Flammen. In Rumänien werden Förster ermordet, weil sie versuchen, den illegalen Holzhandel zu verhindern.

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Eine internationale Delegation besucht das Swydowets-Massiv

Nr. 3 - Januar 2019

 

Die Folgen des Klimawandels sind für die Wälder auf der ganzen Welt katastrophal: Trockenheit und Jahrhundertbrände wie in Kalifornien, verheerende Stürme in vielen Teilen Europas bis hin zu unseren Kooperativen in der Schweiz und Österreich, wo die Schäden beträchtlich sind. Eine weiteres Übel sind raffsüchtige Initiatoren, die bereit sind, eines der letzten wilden Waldgebiete Europas, das Bergmassiv Swydowets in den ukrainischen Karpaten zu zerstören, um es in ein gigantisches Skigebiet zu verwandeln. Gemeinsam mit Ihnen wehren wir uns dagegen…

Hinzu kommt die unersättliche Habgier gewisser Leute, die für einen schnellen Profit Tausende Hektar von Wald legal oder illegal abholzen. Der Wald und das Holz sind zu einem einfachen Rohstoff verkommen, der willkürlich abgeholzt und verbrannt werden kann. Zum Glück gibt es um uns herum überall Menschen, die sich mobilisieren, um den Wald zu retten und schützen, in dem Wissen, dass es ohne ihn kein Leben gibt. In den Kooperativen und deren Umfeld können dank Ihrer Unterstützung auch weiterhin junge Leute in Wald- und Holzberufen ausgebildet werden und ihnen somit ermöglichen, mit und vom Wald zu leben und zu arbeiten.

 

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Nr. 2 - Januar 2018

 Das Jahr beginnt mit wenig erfreulichen Neuigkeiten: Die Longo maï Gruppe in der Ukraine ist um ihre unmittelbare Umgebung besorgt. Wie sie uns erklären, sind ihre schönen Karpatenwälder, die bereits Opfer massiver Abholzung wurden, von einem schrecklichen Projekt bedroht. Ein riesiger Tourismuskomplex soll im Swydowets–Massiv, eine der schönsten Regionen Transkarpatiens, entstehen. Die Gruppe versucht dieses verheerende Vorhaben zu verhindern und Longo maï wird sie dabei unterstützen. Ebenfalls in dieser Nummer wird die konkrete Arbeit im Wald in oder nahe der Kooperativen in der Provence und in Mecklenburg beschrieben. Die Holzfällerlager sind für Jugendliche gute Gelegenheiten, die Waldberufe zu erlernen. Das ist auch das Ziel der Ausbildungen, die jedes Jahr in Treynas, der Waldschule im Zentralmassiv, durchgeführt werden.

 

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Nr. 1 - Januar 2017

Der Wald ist in Gefahr. Überall. Mit diesem Brief wollen die Kooperativen berichten, was sie in den letzten vierzig Jahren vom Wald gelernt haben: Von den Förster- und Holzfällergruppen auf den Longo maï-Höfen, in denen zahlreiche Jugendliche einen neuen Bezug zur Umwelt gefunden haben, bis hin zu  den Aktionen gegen die drohende Zerstörung von Wäldern...

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