Holzmengen in Rumänien existiert inmitten Europas politischer und wirtschaftlicher Gegenwart: Soziale Probleme gefährden die noch junge Demokratie, Investmentgesellschaften kaufen massiv landwirtschaftliche Flächen auf und rauben so den Kleinbäuer*innen ihre traditionelle Lebensgrundlage.
Hier lebt und arbeitet die Hosman Crew auf einem genossenschaftlichen Hof, der seit 2021 zu den Longo maï-
Kooperativen zählt. Zu dieser Gruppe gehören aktuell acht Personen, die ihr Schicksal in die Hand nahmen und sich nach wie vor gegen den wirtschaftlichen Abstieg der stark von Armut, Migration
und einer alternden Bevölkerung betroffenen Region einsetzen.
Für die kommenden Jahre steht einiges an. Wir wollen vor Ort gegebene Möglichkeiten sowie Räume bestmöglich nutzen und ausbauen, um Platz zum Wohnen und Arbeiten, für Begegnungen und Feiern zu schaffen.
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Mit Unterstützung von der Fondation de France, Medico International, dem Europäischen Bürgerforum, Schweizer Stiftungen und lokalen Initiativen wie z.B. Freiwilligen aus St. Gallen vom
Hilfswerk Human Construct hat Longo maï in den letzten Jahren neue Unterkünfte im alten Gemeindehaus und leerstehenden Gebäuden fertigstellen können. Die letzte Baustelle
zum Aufbau einer neuen Empfangsstruktur fand auf dem Hof Zeneny Hai von Longo maï statt. Bereits in diesem Winter konnte das Gebäude, mit einer neuen Heizung ausgerüstet, weitere Unterkünfte
bereitstellen.
In einem Kontext, in dem der Krieg soziale Strukturen schwächt und der Staat Probleme hat, allen Bedürfnissen gerecht zu werden, sind gerade solche Initiativen wie die Initiative Freiwilliger aus St. Gallen vom Hilfswerk Human Construct, lebenswichtig. Die dreizehn Handwerker erklärten sich bereit, zu helfen und brachten ihre Werkzeuge, Baumaterialien, Finanzen, Geduld, Empathie und ihr Know-how mit. Seite an Seite arbeiteten sie unter der Leitung von Edwin Rütsche sowie aktiver Unterstützung unserer befreundeten Basler Architektin Ushi Gillmann mit den Leuten von Longo maï zusammen. Das Ergebnis kann sich blicken lassen. Lesen Sie dazu mehr ...
Offenes Dorf Nischnje Selischtsche
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Protestbrief Swydowets
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