Zum Jahr 2020 -

Wege der gegenseitigkeit

Vorwort

 

Die Gier nach immer mehr zerstört unseren Planeten und bedroht einen grossen Teil der Menschheit. Wir müssen und wir können etwas tun!

 

Bei Longo maï gehen wir seit fast 50 Jahren einen anderen Weg: den der Behutsamkeit, der Zeit zum Nachdenken lässt, den einer konkreten Ökonomie, die das Leben bewahrt. Wir wollen weiterhin alle jungen Menschen, die dies wünschen, und wie wir andere Perspektiven suchen, willkommen heissen und ihnen unser Wissen und Können weitergeben.

 

Die Corona-Krise hat vielerorts die bereits vorhandenen Probleme verschlimmert. Die Verletzlichsten sind von den Folgen dieser Krise am meisten betroffen: die Älteren und die Jüngsten. Vereinsamung, schlechte Lebensbedingungen und fehlende Perspektiven fordern ihren Tribut. Viele fühlen sich nutzlos und auf der Strecke gelassen. Es ist nicht das erste Mal, dass eine Generation geopfert wird. Die Gesundheits-, Klima- und Sozialkrisen erinnern uns jeden Tag daran, dass wir unsere Lebensweise ändern müssen, um unseren Planeten zu retten. Viele junge Menschen wollen im Einklang mit ihren ökologischen und sozialen Vorstellungen leben; wir müssen sie unterstützen, ihnen die Mittel geben, diese Utopie zu verwirklichen.

 

Unser sehnlichster Wunsch wäre es, all jene, die es wünschen, bei uns aufzunehmen und keine Warteliste mehr aufstellen zu müssen, weil die Plätze in unseren Kooperativen nicht unerschöpflich sind, ebenso wenig wie unsere Mittel und Kräfte.

 

Wir danken allen Freundinnen und Freunden für ihre Unterstützung 

während des letzten Jahres und für ihr Vertrauen in unsere Arbeit.

 

Die Redaktionsequipe

 

Download
Jahresbericht von Pro Longo maï 2020
JB_LM_2020_D_web.pdf
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Inhalt

Das Jahr 2020 – und jetzt?

Die Philosophie der offenen Tür

Vom steten Tropfen

Gespräch mit Luna

Leben im Wald

Hoffnung säen

Wir teilen unser Schicksal

 

Longo maï - ein Netzwerk solidarischer Kooperativen

 

Bericht aus den Kooperativen:

 

La Cabrery
Mas de Granier

Spinnerei Chantemerle
Grange Neuve
Hof Stopar
Treynas
Ulenkrug
Le Montois

 

Im Osten geht die Sonne auf
Das Netzwerk wächst
Leben in Longo maï – Utopie des Alltags

 

In welcher Welt wollen wir leben?

Unser Engagement!

 

Die Stiftung «Longo maï»