Zum Jahr 2016

Vorwort

Zum Jahr 2016 - Solidarische Zukunft -

 

Die Longo maï-Kooperativen haben offene Türen. Im Jahr 2016 wollten mehrere hundert Menschen die Longo maï-Genossenschaften kennenlernen. Sie interessierten sich für die Selbstverwaltung, das Leben in einer Gemeinschaft, die naturnahe Landwirtschaft und sie waren auf der Suche nach Alternativen zu den immer prekäreren Bedingungen in der Arbeitswelt. In den Kooperativen konnten sie eine andere soziale Organisationsform kennenlernen. Damit wir den Empfang in unseren Kooperativen weiterführen können, müssen wir die Infrastruktur ausbauen. Vor allem in Limans, auf der grössten und ältesten Genossenschaft, ist der Bedarf gewaltig.

 

Darüber hinaus standen 2016 die Begegnungen mit Menschen auf der Flucht im Mittelpunkt. Alle Longo maï-Kooperativen haben sich am Aufbau regionaler Solidaritätsnetzwerke beteiligt. Neben der konkreten Hilfe für diese Menschen schien es uns wichtig, besser über die Situation in ihren Herkunftsländern Bescheid zu wissen und uns mit engagierten Menschen aus Europa und anderen Regionen der Welt auszutauschen. Deshalb haben wir im Sommer ein grosses, einwöchiges Diskussionsforum organisiert, an dem 500 Personen teilnahmen. Die Teilnehmer erzählten von ihrem Engagement mit MigrantInnen und sozial Benachteiligten, für Gerechtigkeit und Gleichberechtigung, für Schutz der Umwelt und für Land als Gemeingut. Der gemeinsame Nenner war der Wunsch, sich nicht mit einfachen Antworten zufrieden zu geben, sondern gemeinsam nachzudenken, wie wir in der heutigen Zeit auf die Konflikte in der Welt reagieren können.

 

 

Wir danken allen Freundinnen und Freunden für ihre Unterstützung während des letzten Jahres und für ihr Vertrauen in unsere Arbeit.

 

Longomaï_JB_2016_2.pdf
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Inhalt

Von der Idee zur Tat
Pro Longo maï
Die Idee
Weltanschauung
Einsatz
Organisation

 

Bericht aus den Kooperativen:
- Le Montois im Schweizer Jura
Bäuerliche Landwirtschaft mit Ausstrahlung
- Longo maï in Basel

Administration und die kontinuierliche Koordination
- Mas de Granier, Saint Martin de Crau (F) 

Naturwiesen inmitten industrieller Landwirtschaft
- Kooperative Limans, Alpes de Haute Provence (F)
Die Empfangskooperative
- Filature de Chantemerle, Hautes Alpes (F)

Vom Schaf bis zum Pullover
- La Cabrery im Luberon (F)

Wein, Oliven und Brot
- Kooperative Treynas, Ardèche (F)

Forst- und Holzwirtschaft mit Bedacht
- Hof Ulenkrug, Mecklenburg-Vorpommern (D)

Ausgedehnte Ebenen
- Hof Stopar, Eisenkappel / Železna Kapla (OE)

Steile Wiese, wilde Natur – in den Kärntner Karawanken
- Zeleny Hay, Transkarpatien, Ukraine

Lokale Entwicklung in der Ukraine
- Finca Sonador, Costa Rica

 

Gemeinsames Engagement:

Der „Saatgut-Förder-Kreis“ von Longo maï

Internationales Tribunal gegen Monsanto

Unser Lehrfilm „Saatgut ist Gemeingut“

Für eine solidarische Wirtschaft

Rettungsfonds für Land und Wald

Solidarität überwindet Grenzen

 

Die Stiftung «Longo maï»

Ein Olivenbaum als Zeichen der Verbundenheit


Warum ich Longo maï unterstütze

 

 

DVD

Lehrfilme "Saatgut ist Gemeingut" jetzt erhältlich... mehr

Aktuelles

Für Ernährungssouveränität. Die Landwirtschaft betrifft uns alle! Solidaritäts-Brunch  Sonntag, 15. April 2018

mehr ...

 

2018: Kleinkraftwerk Spinnerei Chantemerle wieder am Netz

Abschlussbericht Turbinenrenovation 2018
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Dossiers

Wassermangel in der Provence – unsere Pläne für die Zukunft
mehr...

Der Verein Pro Longo maï ist als gemeinnützig anerkannt.

 

PC 40 - 17 - 9

IBAN CH61 0900 0000 4000 0017 9

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