Für Ernährungssouveränität - die Landwirtschaft betrifft uns alle!

Solidaritäts-Brunch, Sonntag, 15. April 2018, 11 - 14.15 Uhr, Zürich

 

 

 mit Balthasar Glättli (Grüne), Peter Kunz (Getreidezüchtung), Tina Siegenthaler (Solidarische Landwirtschaft) und Musik mit Irene Mazza (Singer-Songwriterin)

 

 

Bio-vegan-vegetarischer Brunch, Kollekte: 30 Fr. (Richtpreis), Ermässigung für AHV, IV, Studierende, Kinder Fr. 10.-

 

 

Wandellust, Zollikerstrasse 74, 

Anmeldung: bis 10.April an brunch@uniterre.ch

 

Initiative für eine vielfältige, bäuerliche und gentech-freie Landwirtschaft, die die natürlichen Ressourcen schützt: www.ernährungssouveränität.ch

 

 

 

Liebe Freundinnen und Freunde der Ernährungssouveränität

Der Bundesrat hat in seiner Medienmitteilung vom 15. Februar 2017 die Initiative «Für Ernährungssouveränität – die Landwirtschaft betrifft uns alle» ohne Gegenvorschlag abgelehnt. 


Unsere Initiative für eine einheimische, vielfältige, nachhaltige, gentechfreie und einträgliche Landwirtschaft will einen fundamentalen Kurswechsel. Wir treten ein für regionale Wirtschaftskreisläufe und ein Denken in Generationen. Das bedingt eine möglichst ökologische und sozial nachhaltige Agrikultur. Und steht damit in Übereinkunft mit den Forderungen des Weltagrarberichts (2008), den Nachhaltigkeitszielen der UNO sowie der Agenda 2030

Die Allianz für Ernährungssouveränität, gegründet im September 2016 mit über 70 Organisationen, kritisiert die Politik der Zerstörung der bäuerlichen Landwirtschaft. Tag für Tag verschwinden 2-3 Bauernhöfe, der Milchpreis ist von 80 Rappen (2008) auf 50 Rappen pro Liter gesunken, der Preiszerfall betrifft die ganze Landwirtschaft. Wir fordern einen gerechten Preis auf sämtlichen Produktionsstufen und Branchen. Offenkundig setzt der Bundesrat und die eidgenössischen Räte auf «grenzüberschreitende Handelsbeziehungen», die unweigerlich den Preisdruck und Konkurrenz erhöhen. Wir stehen ein für einen fairen und nachhaltigen Handel mit klaren und verbindlichen Regelungen.

Die Schweiz hat die Chance als erstes Land auf der Welt über die Ernährungssouveränität abzustimmen. Ein Konzept das eine tiefgreifende Demokratisierung des Ernährungssystems anstrebt, den Bäuerinnen und Bauern eine Perspektive erkämpft und eine zukunftsfähige nachhaltige Landwirtschaft ins Zentrum stellt. Wir sind überzeugt, dass die Initiative für Ernährungssouveränität die Innovationskraft stärkt und neue Arbeitsplätze schafft weil sie auf die Förderung der regionalen Wirtschaftskreisläufe ausgerichtet ist. 

Freundliche Grüsse

Mathias Stalder
Koordinator Allianz für Ernährungssouveränität

 

 

Hintergrund:

 

 

Einreichung der Initiative für Ernährungssouveränität

 

Am 30. März 2016 wurde die Initiative für Ernährungssouveränität mit über 109'000 gültigen Unterschriften auf der Bundeskanzlei eingereicht.  Über 130'000 Unterschriften wurden insgesamt gesammelt. Die Allianz für Ernährungssouveränität mit mehr als 70 Organisationen in der Schweiz, verbunden mit der weltweiten bäuerlichen Bewegung Via Campesina, hat die Gelegenheit genutzt, eine tiefgreifende Wende in der Agrarpolitik anzustossen.

 

Dem Anliegen für eine nachhaltige, regionale, einträgliche, klimaschonende und gentechfreie Landwirtschaft wurde mit der Initiative Nachdruck verliehen. 

 

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